Hallo zusammen,
ich bin gerade in einer interessanten Situation: Bei meinem Aufbau von Recruiting-Prozessen in verschiedenen Startups merke ich, dass ich zwei sehr unterschiedliche Arbeitsphasen habe. Die eine ist hochgradig strukturiert – Prozesse dokumentieren, Checklisten erstellen, Zeitpläne koordinieren. Da funktioniert für mich klassische Planung perfekt.
Aber dann gibt es diese Phasen, in denen ich strategisch denken muss – wie baue ich ein ganzes Team auf, welche Kultur sollen wir haben, wie gestalte ich komplexe HR-Strukturen für Startups, die noch gar nicht wissen, wohin sie gehen? Da fühle ich mich von zu viel Struktur gelähmt.
Ich habe das Gefühl, dass eine einzige Produktivitätsmethode für beide Phasen nicht funktioniert. Manche Tage brauche ich Pomodoro und Getting Things Done, andere Tage brauche ich einfach einen großen Block Zeit und Raum zum Nachdenken.
Wie handhabet ihr das? Passt ihr eure Methode je nach Projektphase an, oder habt ihr ein System gefunden, das flexibel genug ist? Besonders interessiert mich, wie ihr zwischen diesen zwei Modi wechselt, ohne euch selbst zu verlieren.
Danke für eure Gedanken!
Kurz und ehrlich: Ich nutze konsequent Timeboxing und wechsle nicht zwischen den Modi – ich plane bewusst Wochen ein, in denen eine Art überwiegt. Macht weniger Sinn, täglich hin und her zu springen.