Hallo zusammen,
ichm stecke gerade mitten in der Frage, wo ich mein Depot langfristig führen soll. Bisher hab ich alles brav bei meiner Sparkasse – aber seit ich angefangen habe, die Abrechnungen wirklich durchzulesen, frage ich mich, ob das wirklich noch zeitgemäß ist.
Klar, die Ordergebühren bei Neobrokers wie Trade Republic oder Scalable klingen auf den ersten Blick traumhaft günstig. Aber ich kaufe nicht nur einmal im Jahr einen ETF – ich bespare mehrere Positionen, handle gelegentlich Einzeltitel und reinvestiere Dividenden aktiv. Also Vielanleger im klassischen Sinne.
Was mich beschäftigt: Bei der Sparkasse zahle ich Depotgebühren, teils nach Depotwert gestaffelt, dazu Orderprovisionen die sich summieren. Bei Neobrokers höre ich von Spread-Aufschlägen beim Handel, intransparenten Handelsplätzen und Einschränkungen bei bestimmten Produkten (z.B. US-Einzelaktien, Optionen, bestimmte Anleihen).
Hat hier jemand konkret durchgerechnet, ab welchem Volumen oder welcher Handelsfrequenz die Hausbank wirklich teurer wird als der Neobroker? Oder gibt es versteckte Kosten beim Neobroker, die ich noch gar nicht auf dem Schirm habe?
Ich denke aktuell auch über eine Aufteilung nach – z.B. ETF-Sparpläne beim Neobroker, Einzeltitel woanders. Macht das Sinn oder ist das am Ende mehr Aufwand als es wert ist?
Bin für jeden konkreten Erfahrungswert dankbar, gerne auch mit Zahlen wenn ihr mögt.