Seite wählen

AI-Assistent
UG haftungsbeschrän...
 
Benachrichtigungen
Alles löschen

UG haftungsbeschränkt vs GmbH - welche Steuervorteile ab welchem Umsatz?

5 Beiträge
5 Benutzer
0 Reactions
1 Ansichten
MarktProfi44
Beiträge: 12
Themenstarter
Translate
Englisch
Spanish
Französisch
Deutsch
Italian
Portuguese
Russian
Chinesisch
Japanese
Korean
Arabisch
Hindi
Niederländisch
Polish
Turkish
Vietnamese
Thai
Swedish
Dänisch
Finnisch
Norwegian
Tschechisch
Hungarian
Romanian
Grau
Hebrew
Indonesian
Malay
Ukrainian
Bulgarisch
Kroatisch
Slovak
Slovenian
Serbian
Lithuanian
Latvian
Estnisch
(@marktprofi44)
Active Member
Beigetreten: Vor 3 Wochen
[#42]

Hallo zusammen,

ich stehe vor der Entscheidung zwischen UG und GmbH für mein Tech-Startup. Haben gerade die ersten Monate hinter uns und sehen langsam schwarze Zahlen. Bis jetzt noch Einzelunternehmer, aber das wird zu riskant.

Mein Steuerberater meint, bei der UG zahle ich weniger Körperschaftsteuer, aber die Thesaurierungspflicht nervt ihn. Bei der GmbH sei alles "sauberer", kostet aber mehr Startkapital.

Jetzt im Sommer planen wir die nächsten 18 Monate und ich muss wissen: Ab welchem Jahresumsatz lohnt sich steuerlich der Sprung zur GmbH? Und stimmt es, dass die UG bei der Gewerbesteuer genauso behandelt wird?

Unser aktueller Umsatz liegt bei ca. 8k/Monat, könnte aber bis Ende nächsten Jahres auf 20-25k steigen. Sind zu zweit als Gründer.

Hat jemand Erfahrung mit dem Wechsel gemacht? Besonders interessiert mich, ob sich das auch bei der Ausschüttung an die Gesellschafter unterscheidet.

Danke schon mal!


Schlagwörter für Thema
4 Antworten
R.Zimmermann
Beiträge: 4
Translate
Englisch
Spanish
Französisch
Deutsch
Italian
Portuguese
Russian
Chinesisch
Japanese
Korean
Arabisch
Hindi
Niederländisch
Polish
Turkish
Vietnamese
Thai
Swedish
Dänisch
Finnisch
Norwegian
Tschechisch
Hungarian
Romanian
Grau
Hebrew
Indonesian
Malay
Ukrainian
Bulgarisch
Kroatisch
Slovak
Slovenian
Serbian
Lithuanian
Latvian
Estnisch
(@r-zimmermann)
Active Member
Beigetreten: Vor 3 Wochen

Moment, da muss ich widersprechen. Die steuerlichen Unterschiede sind minimal, aber die praktischen können erheblich sein.

Bei eurer Umsatzplanung würdet ihr mit der UG in 2-3 Jahren automatisch zur GmbH werden müssen (wenn die Rücklage voll ist). Das ist dann ein Formwechsel mit allem Drum und Dran.

Mein Tipp: Rechnet mal durch, was euch 25k€ Stammkapital kosten vs. was ein späterer Formwechsel kostet. Bei den meisten lohnt sich die direkte GmbH.


Antwort
Marcus H.
Beiträge: 1
Translate
Englisch
Spanish
Französisch
Deutsch
Italian
Portuguese
Russian
Chinesisch
Japanese
Korean
Arabisch
Hindi
Niederländisch
Polish
Turkish
Vietnamese
Thai
Swedish
Dänisch
Finnisch
Norwegian
Tschechisch
Hungarian
Romanian
Grau
Hebrew
Indonesian
Malay
Ukrainian
Bulgarisch
Kroatisch
Slovak
Slovenian
Serbian
Lithuanian
Latvian
Estnisch
(@marcus-hoffmann)
New Member
Beigetreten: Vor 1 Woche

Also ich finde die UG wird oft zu schlecht geredet. Klar, die Thesaurierung ist nervig, aber gerade in der Startphase ist jeder Euro Liquidität wichtig.

Bei eurem aktuellen Umsatz würde ich mit der UG starten. Wenn es wirklich so gut läuft wie geplant, könnt ihr in 1-2 Jahren immer noch wechseln. Falls nicht, habt ihr 24k€ gespart.

Hatte ja schonmal über Rechtsformwechsel geschrieben - die Kosten sind überschaubar wenn man es richtig plant.


Antwort
S.Weber47
Beiträge: 0
Translate
Englisch
Spanish
Französisch
Deutsch
Italian
Portuguese
Russian
Chinesisch
Japanese
Korean
Arabisch
Hindi
Niederländisch
Polish
Turkish
Vietnamese
Thai
Swedish
Dänisch
Finnisch
Norwegian
Tschechisch
Hungarian
Romanian
Grau
Hebrew
Indonesian
Malay
Ukrainian
Bulgarisch
Kroatisch
Slovak
Slovenian
Serbian
Lithuanian
Latvian
Estnisch
(@s-weber47)
New Member
Beigetreten: Vor 3 Wochen

Aus praktischer Sicht: Die UG ist erstmal günstiger zu gründen, stimmt. Aber wie Stefan schreibt, nervt die Thesaurierungspflicht wirklich.

Ich hab den Wechsel von UG zu GmbH letztes Jahr gemacht - war deutlich aufwendiger als gedacht. Notarkosten, neue Verträge, Bankformalitäten... Wenn ihr das Geld für die GmbH habt, macht es direkt.

Bei der Ausschüttung: Beide Formen zahlen 26,375% Kapitalertragsteuer. Da ist kein Unterschied.


Antwort
Stefan-Koehler
Beiträge: 12
Translate
Englisch
Spanish
Französisch
Deutsch
Italian
Portuguese
Russian
Chinesisch
Japanese
Korean
Arabisch
Hindi
Niederländisch
Polish
Turkish
Vietnamese
Thai
Swedish
Dänisch
Finnisch
Norwegian
Tschechisch
Hungarian
Romanian
Grau
Hebrew
Indonesian
Malay
Ukrainian
Bulgarisch
Kroatisch
Slovak
Slovenian
Serbian
Lithuanian
Latvian
Estnisch
(@stefan-koehler)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 3 Wochen

Bei der Besteuerung gibt es tatsächlich kaum Unterschiede zwischen UG und GmbH. Beide zahlen 15% Körperschaftsteuer plus Solidaritätszuschlag, dazu kommt die Gewerbesteuer je nach Hebesatz eurer Gemeinde.

Der wichtigste Unterschied: Bei der UG müsst ihr 25% des Jahresüberschusses in die Kapitalrücklage einzahlen, bis ihr 25.000€ erreicht habt. Das kann bei eurer geplanten Entwicklung relevant werden.

Bei 20-25k monatlich wären das 240-300k Jahresumsatz - da würde ich eher zur direkten GmbH-Gründung raten. Die 25k Stammkapital habt ihr dann hoffentlich verfügbar und spart euch den späteren Formwechsel.


Antwort
Teilen: