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Buchhaltung-Outsourcing: Kosten pro Monat vs jährliche Zeitersparnis?

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Michael B.
Beiträge: 1
Themenstarter
(@michael-becker)
New Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten
[#86]

Hallo zusammen,

ich plane für September den Start meines Tech-Startups und stehe vor einer wichtigen Entscheidung. Nach 15 Jahren als Angestellter bin ich zwar nicht ganz unbedarft, aber Buchhaltung war nie mein Ding.

Meine Überlegung: Soll ich die Buchhaltung von Anfang an outsourcen oder erstmal selbst machen? Bei den Recherchen bin ich auf verschiedene Modelle gestoßen:

- Klassischer Steuerberater: 150-300€/Monat
- Online-Buchhaltungsservice: 80-150€/Monat
- Freelancer Buchhalter: 120-200€/Monat
- Selbst machen mit Software: 20-50€/Monat

Das Problem: Ich kann noch gar nicht einschätzen, wie viel Zeit die Buchhaltung wirklich frisst. Manche sagen "2 Stunden pro Woche", andere "einen ganzen Tag im Monat". Bei meinem geplanten Produktlaunch will ich eigentlich jede Minute in die Entwicklung stecken.

Wer von euch hat Erfahrungen mit dem Zeitaufwand? Ab welcher Unternehmensgröße lohnt sich Outsourcing definitiv? Und gibt es in der Aufbauphase steuerliche Nachteile, wenn man nicht alles selbst im Blick hat?

Freue mich über eure Einschätzungen!


1 Antwort
Andreas91
Beiträge: 33
(@andreas91)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Hey! Kann dich total verstehen - hab bei meinem letzten Startup damals auch erstmal alles selbst gemacht und das war ein Fehler. Diesmal mache ich es anders.

Meine Empfehlung: Geh direkt zu einem Online-Service wie Lexoffice + Steuerberater. Kostet dich vielleicht 200€ im Monat, aber du sparst locker 6-8 Stunden pro Monat. Gerade in der Produktentwicklungsphase ist deine Zeit einfach zu wertvoll.

Beim ersten Mal hab ich gedacht "ach, 2 Stunden die Woche schaff ich schon" - aber es ist nie bei 2 Stunden geblieben. Belege sortieren, Software verstehen, bei Fragen recherchieren... da gehen schnell mal ganze Wochenenden drauf.

Der Steuerberater hilft dir auch bei strategischen Sachen wie optimaler Rechtsform oder Ausgaben richtig absetzen. Das spart oft mehr Geld ein als die Kosten für den Service.

Würde sagen: bis 50k Jahresumsatz kannst du noch überlegen, aber bei einem Tech-Startup mit Wachstumspotenzial würde ich von Tag 1 an outsourcen. Dein Produkt verdient deine volle Aufmerksamkeit!


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