Hey zusammen, ich bin Marcus und baue gerade mein Tech-Startup nebenbei auf. Bisher habe ich noch keine Investoren, will auch erst mal validieren bevor ich großes Geld ausgebe.
Meine Frage: Ich bin unsicher, welche Rechtsform für mich anfangs am sinnvollsten ist. Einzelunternehmen ist natürlich am günstigsten und einfachsten – keine Gründungskosten, keine Notarkosten. Aber reicht das später, wenn ich vielleicht einen Mitgründer ins Boot hole oder erste Kunden come onboard?
Die UG scheint beliebt zu sein, kostet aber auch Geld (Notar, Gründung). Bei GbR bin ich mir unsicher, ob das haftungstechnisch zu unsicher ist.
Wichtig für mich: Ich möchte die bKV später einfach einführen können, auch wenn wir erst zu 2-3 Leuten sind. Und ich brauch eine Form, die ich später nicht komplett umstellen muss.
Wie habt ihr entschieden? Gibt es Fehler, die ihr bei der Rechtsformwahl bereut habt? Lohnt sich die UG schon am Anfang oder warte ich lieber?
Hey Marcus H., ich bin da ganz bei dir mit der Unsicherheit. Ich starte auch gerade nebenbei und hab mich für die UG entschieden – kostete mich ca. 150-200 Euro bei Online-Gründung, nicht die Welt.
Mein Gedanke: Einzelunternehmen ist super zum Validieren, aber sobald du ernsthaft mit jemandem gründen willst oder erste zahlende Kunden hast, zahlst du die Rechtsformwechsel nachher teurer in Buchhaltung und Umstellung. Die UG kostet minimal, gibt dir aber sofort GmbH-Haftungsschutz und ist investor-ready.
GbR würde ich meiden, wenn Haftung ein Faktor ist – da haftest du persönlich mit deinem ganzen Vermögen.
Zur bKV: Das geht mit UG deutlich reibungsloser als mit Einzelunternehmen. Versicherer mögen die Struktur mehr.
Wenn du eh vorhast, ein Team zu bauen, würde ich jetzt schon die UG machen. Spart dir später echt Ärger. Kostet dich jetzt ein paar Stunden Formalitäten, aber dann hast du Ruhe.