Hi zusammen,
stehe vor einer klassischen Bootstrap-Entscheidung und bin etwas überfordert. Mein Food-Truck Business läuft soweit, aber die aktuelle Website ist ein Disaster - selbst zusammengeklickt mit nem WordPress Template vor 2 Jahren.
Jetzt im Sommer merke ich richtig, wie viele potenzielle Kunden über Google kommen und dann wieder abspringen. Die Seite lädt ewig, sieht auf Mobile beschissen aus und die Online-Bestellung funktioniert nur sporadisch.
Habe ca. 3.500€ Budget für eine neue Website. Ein Webdesigner aus der Region will 4.800€, könnte aber eventuell auf 4.200€ runter wenn ich ihm auch die Social Media Betreuung gebe. Alternativ könnte ich versuchen, das selbst zu machen - hab schon mal in Webflow reingeschaut und das sieht machbar aus.
Die Frage ist: Wo setze ich das Geld am besten ein? Selbst machen und das Budget für Marketing nutzen? Oder doch lieber professionell machen lassen und darauf vertrauen, dass sich das amortisiert?
Zeitlich wäre jetzt ideal, weil die Sommersaison noch läuft und ich jeden Tag sehe, was mir durch die schlechte Website entgeht. Was würdet ihr machen?
Danke schonmal!
Kurze Frage: Hast du mal durchgerechnet, was dir die schlechte Website konkret kostet? Absprungrate, verlorene Bestellungen etc.?
Falls du mehr als 500€ pro Monat verlierst, ist jeder Tag mit der alten Seite teuer. Dann lieber schnell zum Designer.
Sehe das anders als Thomas. Bei meinen letzten Projekten hab ich immer erst DIY probiert.
Webflow ist wirklich gut geworden, besonders für Restaurant/Food-Businesses. Die Templates sind modern und Mobile-optimiert. Du kannst in 2-3 Wochenenden eine solide Website hinbekommen.
Das gesparte Geld (3.500€!) würde ich so aufteilen: 800€ für professionelle Fotos vom Food-Truck und Essen, 1.200€ für Google Ads in der Sommersaison, 500€ für Social Media Content Creation, Rest als Puffer.
Mit einer DIY-Website + ordentlichem Marketing Budget kommst du wahrscheinlich weiter als mit einer teuren Website ohne Marketingbudget. Du kannst die Website ja später noch professionell überarbeiten lassen, wenn das Business läuft.
Wichtig: Nimm dir Zeit für die Webflow Academy, da lernst du in ein paar Stunden die Basics.
Hatte bei meinem bKV-Wechsel auch so eine Budget-Entscheidung. Würde ganz klar zum Profi raten. 3.500€ sind schon knapp für eine ordentliche E-Commerce Website mit Bestellsystem.
Du unterschätzt den Zeitaufwand massiv. Webflow sieht nur einfach aus - sobald du Zahlungsabwicklung, responsive Design und SEO-Optimierung brauchst, wird's komplex. Dazu kommt: Im Sommer hast du doch sicher alle Hände voll mit dem Food-Truck zu tun?
Mein Tipp: Verhandel mit dem Designer. Sag ihm ehrlich, dass dein Budget bei 3.500€ liegt. Vielleicht kann er dir eine abgespeckte Version machen - Grundfunktionen jetzt, Erweiterungen später wenn mehr Cash da ist. Online-Bestellung ist das wichtigste, Social Media kann warten.
Die 700€ Differenz holst du mit einer funktionierenden Website locker wieder rein. Lieber 2-3 Wochen länger sparen als monatelang an einer halbfertigen DIY-Lösung basteln.
Hybrid-Approach könnte funktionieren. Lass dir vom Designer ein Konzept/Wireframe für 800-1000€ machen - damit hast du die Struktur und UX geklärt. Das Umsetzen machst du dann selbst in Webflow.
Bei meinem letzten Projekt hatte ich ähnliche Budgetprobleme. So kriegst du professionelles Know-how für den wichtigen Teil (Konzept) und sparst bei der technischen Umsetzung.
Alternativ: Frag mal in deiner Region nach Webdesign-Studenten oder Bootcamp-Absolventen. Die machen oft gute Arbeit für weniger Geld, weil sie Referenzen brauchen. Nur drauf achten, dass sie schon mal E-Commerce gemacht haben.
Der Sommer wartet nicht - ich würde maximal 4 Wochen für die Entscheidung + Umsetzung einplanen.