Hi zusammen,
wir haben aktuell eine bKV bei Anbieter X laufen und ich bin ehrlich gesagt nicht mehr zufrieden mit dem Service und den steigenden Kosten. Nach dem Winterhalbjahr sehe ich in unserer Kostenbilanz, dass wir einfach zu viel zahlen für das was wir bekommen.
Nun zur konkreten Frage: Hat jemand von euch schon mal den bKV-Anbieter gewechselt? Ich lese überall von "üblichen" Kündigungsfristen von 3 Monaten, aber wie sieht das in der Praxis aus?
Meine Befürchtung: Da stecken wieder versteckte Kosten drin, die einem keiner vorher sagt. Übergangszeiten ohne Versicherungsschutz, Bearbeitungsgebühren, oder der neue Anbieter braucht ewig für die Gesundheitsprüfungen.
Würde mich über eure Erfahrungen freuen - besonders interessiert mich der zeitliche Ablauf und ob es wirklich so reibungslos läuft wie die Anbieter versprechen. Bei agilen Methoden sind wir ja auch immer skeptisch wenn alle von "schneller Umsetzung" reden...
Danke schonmal!
Hey,
kann deine Skepsis total verstehen! Bei meinem ersten Startup vor Jahren hatte ich ähnliche Erfahrungen mit Versicherungswechseln - da wurde viel versprochen und wenig gehalten.
Zum zeitlichen Ablauf: Die 3 Monate Kündigungsfrist stimmen meist, aber der Haken liegt oft in den Details. Bei uns damals hat der neue Anbieter tatsächlich 6 Wochen für die Gesundheitsprüfungen gebraucht, obwohl sie 2 Wochen versprochen hatten. Zum Glück gab es keinen Gap im Versicherungsschutz.
Was versteckte Kosten angeht: Bearbeitungsgebühren sind eher selten, aber pass auf die Wartezeiten beim neuen Anbieter auf. Manche haben für bestimmte Leistungen nochmal 3-6 Monate Wartezeit, auch wenn du vorher schon versichert warst.
Mein Tipp: Lass dir vom neuen Anbieter schriftlich bestätigen, wann genau der Schutz beginnt und fordere eine Übergangslösung falls es Verzögerungen gibt. Die meisten seriösen Anbieter machen das ohne Murren.
Heute ist der Wechselprozess definitiv digitaler geworden - sollte also smoother laufen als damals bei mir.