Hallo zusammen,
wir sind gerade dabei, unser Team auszubauen – aktuell 8 Personen, alle remote, kein zentrales Büro. Bisher haben wir das einfach gehalten, aber jetzt macht es Sinn, über steuerfreie Extras nachzudenken, um attraktiver zu werden und auch die Abgabenlast zu reduzieren.
Meine Frage: Welche Sachbezüge funktionieren überhaupt, wenn niemand vor Ort ist? Klassische Lösungen wie Kantinen-Gutscheine oder Betriebsfahrrad fallen weg. Aber es gibt ja auch Home-Office-Zuschüsse, Weiterbildungs-Budgets, vielleicht auch Fitness- oder Wellness-Programme?
Was ich nicht so gut überblicke: Wie dokumentiere ich das korrekt, wenn die Leute überall sitzen? Gibt es da Fallstricke bei der Lohnabrechnung, die ich als Gründer nicht auf dem Radar habe? Und ab wann lohnt sich tatsächlich die Administratorin dafür?
Freue mich auf Erfahrungen – vor allem von anderen mit ähnlicher Konstellation.
Viele Grüße,
Gerhard
Gute Frage, Gerhard! Aus meiner Marketing-Perspektive: Steuerfreie Extras sind auch ohne physischen Ort echte Retention-Tools. Home-Office-Pauschale (bis 120€/Jahr), Bildungs-Zuschüsse und Gesundheitsförderung (z.B. Online-Fitness) funktionieren remote sehr gut und sind bei der Gen Y/Z beliebt. Wir haben damit gute Erfahrungen gemacht – kostet nicht die Welt, signalisiert aber echte Wertschätzung.
Zur Dokumentation: Solange die Zuschüsse dokumentiert sind (Rechnungen, Nachweis) und unter den jeweiligen Freibeträgen bleiben, ist das mit heutigen Payroll-Tools unkompliziert. Bei 8 Personen brauchst du garantiert noch keine externe Admin-Kraft dafür.
Super praktische Frage. Ich beschäftige mich gerade bei meiner KI-Lösung auch damit – distributed Teams sind ja Standard geworden. Ein Tipp: Schau dir neben klassischen Sachbezügen auch Benefit-Plattformen an, die verschiedene Kategorien abdecken (Fitness, Kultur, Mobilität). Manche unterstützen automatisiert die korrekte Abrechnung und sparen dir Kopfschmerzen. Besonders bei Weiterbildung und gesundheitlichen Benefits ist das im remote Setting attraktiv und rechtlich sauber.