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No-Code Tools für internationales Scaling - reicht das wirklich aus?

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S.Weber
Beiträge: 16
Themenstarter
(@s-weber)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten
[#14]

Hey zusammen, ich bin relativ neu hier und arbeite gerade an meinem ersten Startup. Wir haben ein B2B SaaS-Produkt, das wir international skalieren wollen - also nicht nur Deutschland, sondern von Anfang an auch in den USA und UK anpeilen.

Derzeit stehe ich vor der Frage: Sollen wir mit No-Code/Low-Code Tools wie Bubble oder FlutterFlow starten, um schnell MVP zu bauen und erste Kunden zu gewinnen? Oder investieren wir lieber sofort in klassische Entwicklung mit einem Tech-Team?

Das Ding ist: Ich habe begrenzte Ressourcen und möchte nicht monatelang entwickeln, nur um dann festzustellen, dass der Markt das gar nicht will. Andererseits lese ich überall, dass No-Code später zum Problem wird, wenn man skaliert.

Wie seht ihr das? Gibt es Erfahrungen von euch, wo No-Code in einem internationalen Kontext funktioniert hat? Und welche Fallstricke sollte ich kennen?


2 Antworten
D.Weber
Beiträge: 1
(@d-weber)
New Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Hey S.Weber, gute Frage. Aus meiner Erfahrung als Backend-Lead würde ich sagen: kommt auf dein Use-Case an. Für reine Datenverwaltung und Standard-Flows ist No-Code absolut ausreichend. Ich hab gesehen, dass Bubble für einfache B2B-Tools super funktioniert - schnell, günstig, validiert Hypothesen. Problem bei internationalen Skalierungen: Performance, Compliance (GDPR ernst nehmen!), Custom Integrationen. Bei uns im Team evaluieren wir gerade auch No-Code-Lösungen für interne Tools und ich muss sagen, die Grenzen merkt man schnell, sobald du mehr als 5k MAU hast. Meine Empfehlung: No-Code für MVP, aber mit einer klaren Architektur-Strategie für Migration zu klassischer Dev. Das ist teuer, aber nicht unmöglich.


Antwort
ThomasR
Beiträge: 6
(@thomasr)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Halt mal, S.Weber - ich will dich nicht demotivieren, aber die ganze No-Code-Euphorie halte ich für überbewertet, vor allem international. Ich hab mir vorher diesen Thread angeschaut, den ich selbst gestartet hab ("Erste Mitarbeiter einstellen: Worauf wirklich achten?"), und das Problem ist: Wenn du mit No-Code startest und dann schnell wachsen willst, brauchst du ohnehin einen Senior-Dev, der dein Frankensteinsystem in Ordnung bringt. Das kostet am Ende mehr. Authentische Frage: Hast du bereits Kunden im Gespräch, die bereit sind zu zahlen? Falls ja, würde ich sofort mit echten Devs arbeiten. Falls nein, ja, No-Code als Validierungstool.


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