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Remote oder Coworking - welche Startkultur überlebt den ersten Stress?

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TechMax_87
Beiträge: 2
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(@techmax_87)
New Member
Beigetreten: Vor 1 Woche
[#16]

Hi zusammen,

stehe gerade vor einer wichtigen Entscheidung für mein SaaS-Startup. Wir sind aktuell zu viert im Kernteam und ich überlege, ob wir von Tag 1 an remote-first aufsetzen oder alle zusammen in einen Coworking Space.

Die Remote-Variante hätte natürlich Kostenvorteile und mehr Flexibilität - gerade jetzt im Sommer merke ich, wie produktiv ich morgens früh arbeite, bevor es zu heiß wird. Andererseits höre ich immer wieder, dass die spontanen Gespräche und das gemeinsame Problemlösen am Whiteboard durch nichts zu ersetzen sind.

Meine größte Sorge: Was passiert, wenn wir in die erste richtige Krise kommen? Deadlines nicht schaffen, Kunde droht abzuspringen, etc. Hält ein remote Team das genauso gut aus wie eines, das sich jeden Tag sieht?

Bei der Coworking-Variante würden wir monatlich ca. 800€ zahlen für 4 Plätze. Ist das gut investiertes Geld oder sollte ich das lieber in bessere Tools für remote Collaboration stecken?

Wer von euch hat beide Varianten ausprobiert? Welche Erfahrungen habt ihr gemacht, besonders in kritischen Phasen?


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1 Antwort
Bernd K.
Beiträge: 11
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(@bernd85)
Active Member
Beigetreten: Vor 3 Wochen

Aus meiner Erfahrung kann ich dir sagen: Die ersten kritischen Phasen sind tatsächlich entscheidend. Ich hab beides miterlebt - Teams die remote zusammengewachsen sind und welche, die erst im Büro gestartet sind.

Mein Tipp: Startet zusammen im Coworking Space, zumindest die ersten 6-12 Monate. Die 800€ sind gut investiert, weil ihr dadurch viel schneller Vertrauen aufbaut und eure Arbeitsweise synchronisiert. Wenn dann der erste echte Stress kommt - und der kommt garantiert - habt ihr schon eine gemeinsame Basis.

Remote funktioniert super, aber erst wenn die zwischenmenschlichen Strukturen stehen. Bei meinem letzten Unternehmen haben wir nach einem Jahr hybrid gewechselt und das war perfekt. Die Leute kannten sich schon, wussten wie jeder tickt.

Was Tools angeht: Slack, Notion und ein gutes Videokonferenz-Setup reichen erstmal. Das kostet keine 100€ pro Monat. Den Rest investier lieber in gutes Onboarding und regelmäßige Team-Events. Das zahlt sich langfristig viel mehr aus als das beste Remote-Tool der Welt.


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