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Onboarding im Startup: Schnell produktiv werden - aber wie strukturiert?

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Matthias89
Beiträge: 7
Themenstarter
(@matthias89)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten
[#31]

Hay zusammen, ich beschäftige mich gerade mit der Frage, wie man neue Mitarbeiter im Startup wirklich schnell produktiv macht – ohne dass es chaotisch wird. Ich bin jetzt 15 Jahre in verschiedenen Rollen tätig gewesen und habe gesehen, wie unterschiedlich das läuft.

In klassischen Unternehmen haben wir 2-3 Wochen formal geplant: Dokumentation, Meetings mit jedem Department, Policies durchkauen. Bei den Startups, die ich kenne, läuft es oft anders – manchmal zu chaotisch, manchmal überraschend smart.

Meine Frage: Was funktioniert beim Onboarding im Startup-Kontext wirklich? Ich meine konkret:

– Braucht es einen strukturierten Plan oder macht man das spontaner?
– Wie viel Zeit für "Dinge verstehen" vs. "gleich was bauen"?
– Remote vs. vor Ort – macht das einen großen Unterschied beim Schnell-reinkommen?
– Wie vermeidet man, dass neue Leute nach 2 Wochen immer noch fragen müssen, wie was funktioniert?

Interessiert mich, wie ihr das handhabt, gerade wenn ihr schnell skaliert.


8 Antworten
Felix K.
Beiträge: 3
(@felix_92)
New Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Als noch relativ neue Gründer: Das Thema Onboarding ist für mich auch schwer einzuschätzen. Ich stelle mir die Frage, ob ich da von Anfang an strukturiert vorgehen sollte oder ob das zu früh ist? Mein Gedanke war bisher eher: Die erste Person, die ich einstelle, wird eh viel selbst organisieren müssen. Macht es Sinn, für eine Person ein Onboarding-Framework aufzubauen, oder ist das overkill?


Antwort
Marcus K.
Beiträge: 0
(@marcus9269)
New Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Interessante Frage, Matthias! Bei meinem Projekt zur nachhaltigen Mobilität haben wir gerade überlegt, wie wir die ersten Mitarbeiter onboarden. Ich denke, es braucht eine Balance: genug Struktur, dass die Person nicht verloren ist, aber genug Freiheit, um schnell Eigenverantwortung zu übernehmen.

Bei uns konkret: wir machen einen Buddy-System-Ansatz, der neue Kollege hat jemanden, der in den ersten zwei Wochen Zeit freimacht. Und wir haben eine Art Checklist (nicht super formal, aber strukturiert genug), was die Person bis Woche 1, Woche 2, Monat 1 kennen sollte. Die Jobrad-Benefits z.B. erklären wir eher beiläufig, damit es nicht zu überwältigend wirkt.


Antwort
Thomas K.
Beiträge: 2
(@thomask42)
New Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Aus Tech-Perspektive: Onboarding ist eigentlich ein Skalierungsproblem. In meinen Projekten mit VC-finanzierten Startups habe ich gesehen, dass diejenigen, die später schneller hired haben, vorher ein bisschen Zeit in ein Onboarding-System investiert haben – konkret: dokumentierte Prozesse, Access-Management klar (wer bekommt Zugang zu was und wann), Tech-Stack einmal durchlaufen lassen. Das erspart euch später massiv Zeit.


Antwort
TimoK
Beiträge: 12
(@timok)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Das ist eine wichtige Frage. Ich kenne das aus Startup-Perspektive – wenn du remote startest, ist gutes Onboarding einfach überlebenswichtig. Wenn eine Person irgendwo sitzt und nicht ins Büro kommt, und dann alles async ist, muss die Dokumentation top sein. Sonst fragt die Person nach zwei Wochen immer noch die gleichen Fragen, weil es keine Quelle der Wahrheit gibt.


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