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Diversity im Startup-Team – Pflicht oder Kür?

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Hans B.
Beiträge: 8
Themenstarter
(@h-brenner)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten
[#21]

Mich beschäftigt eine Frage, die ich immer öfter in Gründerkreisen höre: Wie wichtig ist echte Vielfalt im Team wirklich – und wo beginnt es, sich künstlich anzufühlen?

Ich beobachte seit Jahren, wie KI-Startups entstehen und wachsen. Was mir auffällt: Viele Teams sehen sich unter Druck, die richtigen Diversity-Boxen zu ticken. Gender, Herkunft, Altersstruktur. Das klingt prima in der Theorie. Aber in der Praxis erlebe ich oft, dass junge Gründer gezielt nach bestimmten Profilen suchen, statt nach den besten Köpfen für ihre spezifische Aufgabe.

Meine Frage ist ehrlich gemeint: Ist Diversity ein echtes Geschäftskriterium für bessere AI-Produkte und innovativere Lösungen? Oder ist es eher eine HR-Anforderung, die Investoren und Gesellschaft erwarten, während das Team darunter leidet?

Wie handhhabt ihr das in euren Teams? Habt ihr bewusst nach Vielfalt gesucht – und hat es konkret etwas gebracht? Oder seid ihr eher pragmatisch vorgegangen?


1 Antwort
Michael-Berger
Beiträge: 3
(@michael-berger)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Gute Frage, Hans. Aus meiner Perspektive als angestellter Dev, der nebenberuflich gründen will: Das sollte nicht entweder-oder sein. Ich erlebe im aktuellen Job, dass unterschiedliche Perspektiven bei der Problemlösung helfen – einfach weil Menschen anders denken. Bei meinem Startup werde ich eher praktisch vorgehen: Erst die richtigen Fachleute finden für meine Idee, dann schauen, was natürlich zusammenkommt. Wenn ich dann merke, dass bestimmte Blickwinkel fehlen, nachjustieren. Kann ja sein, dass ich gerade deswegen auf jemanden stoße, den ich vorher nicht auf dem Radar hatte.


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