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UG oder GmbH: Kapitalbedarf und Gründungskosten verglichen

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Michael-Berger50
Beiträge: 3
Themenstarter
(@michael-berger50)
New Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten
[#11]

Hallo zusammen,

ich bin aktuell in der Phase, meine nächste Gründung konkret zu planen. Beim ersten Startup habe ich als Einzelunternehmer angefangen, aber dieses Mal soll es von Anfang an eine Kapitalgesellschaft sein – einfach wegen der Haftungsbeschränkung und weil ich später auch Investors an Bord holen möchte.

Jetzt sitze ich vor der klassischen Frage: UG oder GmbH? Ich kenne die Standard-Argumente (UG kostet weniger, GmbH ist "etablierter"), aber mir geht es konkret um die Zahlenzahlenzahlen. Was kostet die Gründung wirklich? Wie viel Eigenkapital brauche ich tatsächlich? Und – das ist für mich wichtig – wie wirkt sich die Wahl später aus, wenn ich mal ein Team aufbauen will und Leute mit Mitarbeiterbeteiligungen anlocken möchte?

Ich werde wahrscheinlich mit 2-3 Leuten starten und bin offen für externe Finanzierung, aber nicht abhängig davon. Mich interessieren echte Zahlen, nicht Theorie – was habt ihr in der Praxis erlebt?


7 Antworten
M.Herrmann
Beiträge: 2
(@m-herrmann)
New Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Aus meiner E-Commerce-Perspektive: UG reicht vollkommen für den Start. Klar, wenn du später skalierst und vielleicht mit Banken oder Großkunden verhandelst, kann die GmbH vorteilhaft sein. Aber die Gründungskosten und das initiale Setup sind bei UG deutlich schlanker – und das braucht jeder Gründer am Anfang.

Wichtig: Sorg für gute Buchhaltung und ein ordentliches Geschäftskonto von Tag 1. Das spart dir später echte Kopfschmerzen.


Antwort
SabineK
Beiträge: 14
(@sabinek)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Hi Michael,

als jemand, der wieder ins Bootstrapping einsteigt – bei mir war das auch ne wichtige Frage. Ich habe mich für die UG entschieden, weil mir jeder Euro zählt. Die Gründungskosten waren kleiner und das erste Jahr läuft damit deutlich schlanker.

Aber achtung: Was viele unterschätzen – der Bankaccount und die Buchhaltung sind ab Tag 1 komplizierter als beim Einzelunternehmen. Ich nutze jetzt eine Buchhaltungssoftware und verbinde sie mit meinem Geschäftskonto (habe dazu hier mal ne Frage gestellt). Das erspart dir später massive Probleme.

Für dein Team-Szenario: Mitarbeiterbeteiligungen gehen mit UG wie mit GmbH. Das war lange ein Mythos.


Antwort
Thomas M.
Beiträge: 3
(@thomas-meyer)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Eine Anmerkung zum Angel-Investing-Aspekt: Für mich ist die UG eigentlich ein kleineres Screening-Signal. Nicht weil sie schlecht ist, sondern weil sie zeigt, dass der Gründer am liebsten bootstrapped. Das kann positiv sein, kann aber auch bedeuten, dass später bei echtem Wachstum die Cap-Table-Mechaniken nicht sauber sind.


Antwort
CapitalFinder49
Beiträge: 2
(@capitalfinder49)
New Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Ganz praktisch: Die GmbH kostet mehr, aber dein HR-Setup ist damit später einfacher und rechtssicherer. Wenn du Talente mit Beteiligung locken willst, werden die dir auch keine 100 Fragen zu UG-Optionsmodellen stellen müssen.


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