Hey zusammen, ich bin RemoteBuilder38 und führe seit drei Jahren ein verteiltes SaaS-Team auf. Wir sind aktuell als UG organisiert, bootstrapped, und langsam aber sicher wächst das Ding. Jetzt stehen wir vor der Entscheidung: Wechsel zur GmbH, weil wir kleine Gewinne reinvestieren wollen und die Stammkapitalanforderung für externe Talks hilfreich wäre.
Mein Kernthema ist ja eher Team und Kultur, aber hier sind meine Fragen ganz praktisch: Wie gestalte ich den Rechtsformwechsel steuerlich sauber? Müssen wir da Arbeitsverträge anpassen? Und – das ist mir wichtig – wie kommuniziere ich das transparent mit dem Team? Bei remote-first Strukturen ist Klarheit und Vertrauen alles.
Hat jemand von euch sowas schon durchgezogen? Gibt es Fallstricke, die ich übersehen könnte? Und wie sieht's aus: Muss ich da einen Steuerberater reinziehen, oder kann man das strukturiert selbst hinbekommen?
Kurz: Steuerberater rein, sonst teuer. ✌️
Sehr gute Frage! Ich bin selbst gerade dabei, mein Projekt wieder hochzufahren, und habe mir solche Themen lange nicht anschauen müssen. Ein paar Gedanken: Der Wechsel von UG zu GmbH ist eigentlich nur eine Umwandlung im Sinne des Umwandlungsgesetzes – da sollte ein guter Steuerberater drankommen, weil du Betriebsvermögen von einer auf die andere juristische Person übertragen musst. Arbeitsverträge können grundsätzlich bleiben wie sie sind, solange der Arbeitgeber wechselt, muss aber schriftlich dokumentiert sein. Bei den Gewinnen: Eine UG hat die gleiche Besteuerung wie eine GmbH, also 15 % KöSt + Gewerbesteuer – das ist nicht der Unterschied. Der echte Vorteil ist eher die Außenwirkung und später Fremdkapital. Mein Tipp: Lass dich von jemandem beraten, der regelmäßig solche Umwandlungen macht. Das spart dir später Ärger und Nachzahlungen. Transparent mit dem Team reden – absolute Zustimmung zu deinem Punkt!