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Partnerschaftsgesellschaft vs. GbR - welche Rechtsform für Beratung?

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Andreas52
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(@andreas52)
New Member
Beigetreten: Vor 4 Tagen
[#7]

Hi zusammen,

wir wollen mit meinem ehemaligen Kollegen zusammen eine Beratungsgesellschaft gründen. Fokus liegt auf SaaS-Implementierung und Change Management - also genau unser Bereich aus den letzten Jahren.

Jetzt stehen wir vor der Frage der Rechtsform. Eine normale GbR wäre natürlich am einfachsten, aber ich hab gehört, dass für Beratungsdienstleistungen auch eine Partnerschaftsgesellschaft (PartG) interessant sein könnte.

Das Thema ist für mich neu - bei meinen bisherigen SaaS-Gründungen war immer relativ schnell klar: erst UG, später GmbH. Aber bei reiner Beratung ohne Produkt sieht die Welt ja anders aus.

Was sind denn die konkreten Vor- und Nachteile einer PartG gegenüber der klassischen GbR? Macht das bei zwei Partnern überhaupt Sinn oder ist das eher was für größere Teams?

Und noch eine praktische Frage: Wir wollen im August richtig loslegen, nachdem die Sommerpause vorbei ist. Wie lange dauert die Gründung einer PartG im Vergleich zur GbR?

Freue mich auf eure Erfahrungen!

Andreas


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1 Antwort
Bernd K.
Beiträge: 11
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(@bernd85)
Active Member
Beigetreten: Vor 3 Wochen

Hi Andreas,

aus meiner CFO-Erfahrung kann ich dir sagen: Bei zwei Partnern und reiner Beratung würde ich erstmal bei der GbR bleiben. Die PartG bringt hauptsächlich Vorteile bei der beruflichen Haftung - relevant wenn ihr z.B. als Steuerberater oder Rechtsanwälte arbeiten würdet. Bei SaaS-Beratung ist das aber nicht der Fall.

Der große Vorteil der GbR: unbürokratisch, schnell gegründet (quasi sofort), keine Publizitätspflichten. PartG muss ins Partnerschaftsregister eingetragen werden - dauert 2-3 Wochen und kostet mehr.

Einziger Punkt wo PartG interessant werden könnte: Falls ihr später mal weitere Berater als Partner aufnehmen wollt. Dann ist die Struktur klarer geregelt. Aber ehrlich gesagt, das kann man auch mit einem ordentlichen Gesellschaftsvertrag bei der GbR hinbekommen.

Mein Tipp: Startet mit der GbR und lasst euch von einem Anwalt einen vernünftigen Gesellschaftsvertrag machen. Damit seid ihr flexibel und könnt später immernoch wechseln, wenn das Geschäft wächst.

Bei eurem Zeitplan für August sollte das locker klappen.

Viel Erfolg!
Bernd


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