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Geschäftsführergehalt vs Gewinnausschüttung - was ist steuerlich besser?

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Sarah-Klein
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(@sarah-klein)
New Member
Beigetreten: Vor 7 Tagen
[#6]

Hi zusammen,

ich bin noch ziemlich neu hier und stehe vor der Gründung meiner ersten GmbH. Meine Steuerberaterin ist leider bis August im Urlaub und ich möchte schon mal vorab ein Gefühl dafür bekommen, wie ich mich am besten vergüte.

Ich werde alleiniger Gesellschafter-Geschäftsführer und rechne für das erste Jahr mit etwa 80.000€ Gewinn. Jetzt frage ich mich: Soll ich mir ein hohes Gehalt zahlen und wenig ausschütten, oder lieber niedrigeres Gehalt und mehr über Gewinnausschüttung?

Was ich bisher verstanden habe: Gehalt unterliegt der Lohnsteuer und Sozialversicherung, Ausschüttungen der Kapitalertragsteuer. Aber wo liegt der Break-Even?

Gibt es auch andere Faktoren die ich beachten sollte? Zum Beispiel fürs Elterngeld später oder die Rente? Ich bin 29 und plane definitiv noch Kinder.

Bin für jeden Tipp dankbar! Die Hitze hier macht das Denken auch nicht leichter... 😅

LG Sarah


1 Antwort
Dieter K.
Beiträge: 15
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(@dieterkraus)
Active Member
Beigetreten: Vor 3 Wochen

Sarah, ehrlich gesagt solltest du mit solchen Entscheidungen warten bis deine Steuerberaterin zurück ist. Hier wird viel Halbwissen verbreitet und die steuerlichen Auswirkungen sind komplexer als "Gehalt vs Ausschüttung".

Was ich aus meiner Erfahrung sagen kann: Bei 80k Gewinn ist der Unterschied oft gar nicht so dramatisch wie alle behaupten. Viel wichtiger ist, dass du bei niedrigem Gehalt später Probleme bei Krediten bekommst - Banken schauen nämlich auf dein Angestelltengehalt, nicht auf Ausschüttungen.

Für Elterngeld ist das Gehalt der letzten 12 Monate entscheidend, da solltest du rechtzeitig hochgehen. Und bei der Rente zahlst du als Gesellschafter-Geschäftsführer sowieso nicht in die gesetzliche ein, außer du entscheidest dich bewusst dafür.

Mein Tipp: Plane erstmal konservativ mit einem angemessenen Gehalt (so 4-5k brutto) und lass dir von deiner Beraterin im August eine saubere Berechnung machen. Die paar Wochen ändern nichts am großen Bild.


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