Hallo zusammen,
ich beschäftige mich gerade mit der Frage, ob eine Limited noch die richtige Wahl für mein geplantes B2B-Exportgeschäft ist. Nach 40 Jahren im Maschinenbau kenne ich die internationalen Märkte gut, und ich sehe immer noch viele Kollegen, die eine britische Limited nutzen – aber ehrlich gesagt frage ich mich, ob das 2026 noch zeitgemäß ist.
Mein Background: Ich will ein Handelsunternehmen aufbauen, das deutsche Maschinenbauteile nach Skandinavien und Osteuropa exportiert. Bisher habe ich überlegt, eine Limited zu gründen, weil ich dachte, das gibt mir mehr Flexibilität bei den Gründungskosten und der Buchhaltung. Aber nach dem Brexit und den ganzen neuen Compliance-Anforderungen bin ich unsicher.
Wichtig für mich sind:
- Wie sieht es mit der Anerkennung einer Limited bei deutschen Geschäftspartnern aus?
- Welche versteckten Kosten kommen durch die Cross-Border-Buchhaltung auf mich zu?
- Macht eine UG oder GmbH heute nicht einfach mehr Sinn für B2B-Geschäfte in Europa?
Ich freue mich auf eure praktischen Erfahrungen – vor allem von denen, die mit etablierten Unternehmen kooperieren.
Interessante Frage. Ich vergleiche viel zu Buchhaltungstools und Gründungsansätzen – und bei einer Limited wird's schnell kompliziert. Du brauchst spezialisierte Steuerberatung für UK-Compliance, die Buchhaltungssoftware muss dual-system-fähig sein, und die jährlichen Anmeldungen bei Companies House kosten auch.
Für B2B-Export nach Europa: UG mit deutschem Geschäftskonto ist praktisch deutlich simpler und günstiger. Die Limited hatte mal ihren Platz, aber 2026 eher für digitale Nomaden und Online-Shops, nicht für solides B2B-Handelsgeschäft.