Hallo zusammen, ich beobachte seit einigen Monaten, wie viele Gründer mit KI-Tools experimentieren – Claude, ChatGPT, etc. – und daraus Geschäftsideen entwickeln wollen. Das ist grundsätzlich spannend, aber ich sehe hier ein großes finanzielles Risiko, das oft übersehen wird.
Aus meinen 40 Jahren in der Finanzbuchhaltung weiß ich: Die meisten Startups scheitern nicht an der Idee, sondern an der Liquidität. Und bei KI-basierten Modellen ist das besonders tückisch, weil die laufenden Kosten für API-Nutzung, Computing Power und Tools oft unterschätzt werden.
Meine Frage an euch: Wie plant ihr eure Liquidität, wenn ihr mit KI-Tools startet? Habt ihr von Anfang an kalkuliert, bei welcher Kundenzahl die KI-Kosten profitabel werden? Oder lasst ihr euch von der technischen Machbarkeit treiben und kümmert euch später um die Zahlen?
Ich würde gerne verstehen, ob und wie ihr strategisch vorausplant – nicht nur Marktvalidierung, sondern echte Finanzkalkulation. Welche Anfängerfehler sollte man bei KI-Ideen unbedingt vermeiden?