Hallo zusammen,
ich bin gerade dabei, mein HR-Tech-Startup zu planen, und stolpere über ein Dilemma: Die Produktentwicklung komplett inhouse aufzubauen kostet Zeit und Geld, die ich vielleicht besser in andere Bereiche stecke. Andererseits habe ich in meinen 8 Jahren als Personalreferentin gelernt, dass die Unternehmenskultur gerade bei StartUps nicht von außen reinwächst – sie entsteht durchs gemeinsame Schaffen.
Wenn ich den Code, das Design, die technische Architektur outsource – an eine Agentur oder freie Entwickler – wie kriege ich hin, dass die später eingestellten Tech-Mitarbeiter sich trotzdem als Teil von etwas Gemeinsamen fühlen? Kann man Culture-Fit überhaupt bewahren, wenn die Gründungsphase ohne das gesamte Team abläuft?
Mich interessiert besonders: Wie handhaben das andere, die remote oder verteilt arbeiten? Wo seht ihr die größten Risiken beim Outsourcing von Produktentwicklung – nicht nur technisch, sondern auch kulturell? Und gibt es Chancen, die ich übersehe?
Danke für eure Erfahrungen!
Das ist eine berechtigte Sorge, aber ich würde differenzieren: Outsourcing des MVP ist völlig okay, solange die strategischen Entscheidungen bei dir bleiben. Das Problem entsteht erst, wenn dein Team später merkt, dass der Code von extern ist und sich davon distanziert. Meine Erfahrung: Dokumentation und regelmäßige Knowledge-Transfer-Sessions mit dem Agenturpartner sind Gold wert. Dann können deine späteren Entwickler das System verstehen und lieben lernen, auch wenn sie es nicht geschrieben haben. Was ist dein Timeline-Plan?