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Outsourcing der Produktentwicklung: Wie behalte ich finanzielle Kontrolle?

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Wolfram K.
Beiträge: 0
Themenstarter
(@wolframk)
New Member
Beigetreten: Vor 3 Wochen
[#30]

Ich beschäftige mich gerade mit der Gründung eines B2B-Softwareprodukts und möchte es bewusst ohne externe Investoren aufbauen. Die klassische Empfehlung im Forum lautet ja oft: "Outsource die Entwicklung, konzentriere dich auf den Vertrieb." Aber aus meiner 20 Jahren Erfahrung in der Finanzbranche weiß ich, wie schnell Kosten außer Kontrolle geraten, wenn man nicht genau hinguckt.

Meine konkrete Situation: Ich habe ein validiertes Geschäftsmodell, erste zahlende Kunden sind bereit, aber ich kann die Entwicklung nicht allein stemmen. Jetzt überlege ich zwischen klassischen Agentur-Outsourcings vs. Co-Gründer mit Tech-Background suchen vs. phased in-house approach mit kleinem Team.

Aber mich interessiert vor allem: Welche verborgenen Kosten entstehen beim Outsourcing, die in klassischen Pitch Decks unterschlagen werden? Wie realistisch ist es, mit Outsourcing profitabel zu wachsen, ohne dass am Ende 60% der Margen in Entwicklung fließen? Und welche Risiken beim Outsourcing gefährden tatsächlich die Bootstrapping-Strategie?


1 Antwort
Lisa W.
Beiträge: 1
(@lisa-weber82)
New Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Hey Wolfram K., super wichtig dass du das hinterfragst! Ich bin selbst gerade in der Phase, meine erste Entwicklerin zu finden und merke wie knifflig das ohne Budget ist.

Was ich gelernt habe: Bei Outsourcing an Agenturen verdoppeln sich die Kosten schnell durch Kommunikations-Overhead, Revisions-Schleifen und fehlende Kontinuität. Ich tendiere deshalb auch eher zu nem Co-Gründer, selbst wenn ich die Equity teilen muss. Das ist zwar langfristig teurer auf dem Papier, aber du hast jemanden, der echtes Ownership hat.

Ein Mittelweg, den ich gerade teste: freiberufliche Senior Entwickler direkt anstellen statt Agenturen, idealerweise jemand der Remote arbeitet. Die Kosten sind kalkulierbarer als bei klassischen Outsourcern und die Kommunikation ist viel direkter. Nur: das Recruiting kostet zeitlich enorm viel.

Deine 60%-Marge-Frage ist realistisch – viele unterschätzen da wirklich. Würde mich freuen zu hören wie du dich entscheidest!


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