Spannend, ich bin gerade in ähnlicher Situation mit meiner KI-Lösung für Prozessoptimierung. Was ich gelernt habe: B2B verlangt nach standardisierten Schnittstellen (API, Integrationen zu bestehenden Tools) und documentierten Workflows. Bei B2C kann dein UI alles erklären. Hier musst du auch Admins und IT-Teams abholen.
Mein Ansatz: Früh mit IT-Entscheidern sprechen, nicht nur mit den fachlichen Nutzern. Deren Anforderungen bestimmen oft, ob dein Produkt überhaupt durch die Tür kommt.
Sehr gute Beobachtung, Sandra. Die Grundregel bei B2B: Der Kunde kauft nicht dein Produkt, sondern eine Lösung für sein Business-Problem. Das bedeutet, Enterprise-Anforderungen (Audit-Logs, Datenexporte, SSO, DSGVO-Compliance) sind nicht "nice to have" – sie sind Eintrittskarte.
Beim B2C bist du schnell live und lernst vom echten Traffic. Bei B2B musst du vorher mehr Know-how reinpacken, sonst investiert dein Prospect nicht die interne Evaluierungszeit. Das ist der echte Unterschied. Mein Tipp: Nicht alles neu bauen, aber den MVP mit Enterprise-Lens checken – welche 3–4 Anforderungen sind absolute Blocker?