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Wo sind die innovativen B2B-Modelle? Überall nur Standard-SaaS

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Stefan W.
Beiträge: 9
Themenstarter
(@stefan-weber)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten
[#190]

Hey Leute,

ich bin gerade dabei, mich nach neuen Geschäftsideen umzuschauen und mir fällt auf: Überall sehe ich die gleichen langweiligen SaaS-Lösungen. CRM Nr. 47, Marketing Automation Tool Nr. 238, noch ein Project Management Dashboard...

Ich meine, klar, diese Tools funktionieren und verkaufen sich. Aber wo sind denn die wirklich innovativen B2B-Geschäftsmodelle versteckt? Die Sachen, die nicht jeder zweite Tech-Gründer schon mal probiert hat?

Mir schwirrt zum Beispiel im Kopf rum: Was ist mit physischen Produkten für B2B? Oder ganz andere Service-Ansätze? Subscription-Boxen für Büros? Equipment-as-a-Service? Keine Ahnung...

Gerade jetzt im Sommer, wo viele Unternehmen ihre Klimaanlagen aufdrehen und über Energiekosten stöhnen, denke ich: Da muss doch mehr möglich sein als nur Software?

Was übersehe ich? Kennt ihr Beispiele für B2B-Modelle abseits des Standard-SaaS-Einheitsbreis? Oder bin ich zu romantisch und SaaS ist einfach das einzig Sinnvolle?

Freue mich auf eure Gedanken!


3 Antworten
BkvExperte64
Beiträge: 16
(@bkvexperte64)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Stefan, du triffst einen Nerv! Ich beschäftige mich viel mit bKV und Mitarbeiterbenefits - da sehe ich durchaus innovative Ansätze abseits von Software. Take Equipment-as-a-Service zum Beispiel: Unternehmen die komplette Büroausstattung als monatliches Abo anbieten, inklusive Wartung, Updates und Austausch. Oder lokale Vertical Farming als B2B-Service für Kantinen und Restaurants.

Was auch spannend ist: Reverse-Logistics-Services. Unternehmen die sich darauf spezialisieren, Verpackungen, Paletten oder sogar IT-Hardware für andere Firmen zurückzuholen und aufzubereiten. Das ist physisch, nachhaltig und hat wenig mit Standard-SaaS zu tun.

Der Trick ist oft: Such nicht nach dem nächsten großen Ding, sondern nach nervigen, wiederkehrenden Problemen die Unternehmen haben. Gerade so Maintenance-intensive Sachen oder komplexe Logistik-Challenges werden oft outgesourct.


Antwort
Nina_94
Beiträge: 7
(@nina_94)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Hmm, ich sehe das etwas anders. SaaS ist nicht umsonst so dominant - die Skalierbarkeit ist einfach unschlagbar. Aber du hast recht, es gibt durchaus andere Modelle.

Ich hab neulich von einem Startup gelesen, die "Meetings-as-a-Service" anbieten - komplette mobile Meeting-Pods die sie Unternehmen temporär aufstellen. Perfekt für den Sommer, wenn normale Konferenzräume zu heiß werden.

Oder Community-basierte Ansätze: Plattformen die lokale Freelancer-Netzwerke für spezielle B2B-Services organisieren. Nicht die Plattform selbst ist innovativ, sondern wie sie kuratierte Experten-Communities aufbaut.

Aber ehrlich? Die meisten "innovativen" Modelle die ich sehe, haben trotzdem einen Software-Kern. Der Unterschied ist nur, dass sie zusätzlich physische Services oder Community-Elemente haben.


Antwort
AutomationCritic
Beiträge: 8
(@automationcritic)
Active Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Mal ganz ehrlich - vielleicht ist das Problem nicht, dass es keine innovativen Modelle gibt, sondern dass Innovation überbewertet wird?

Ich seh ständig Gründer die unbedingt das nächste "disruptive" Ding erfinden wollen, statt einfach ein bestehendes Problem besser zu lösen. Manchmal ist "langweiliges" SaaS einfach das was funktioniert.

Aber wenn du unbedingt was anderes willst: Schau dir mal B2B-Marketplaces für Nischenbereiche an. Oder "Shared Infrastructure" Modelle - Unternehmen die teure Spezialausrüstung gemeinsam nutzen.

Nur... warum muss es innovativ sein? Rentabel wär mir wichtiger.


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