Hi zusammen,
bin seit 3 Jahren remote unterwegs und dachte eigentlich, wir hätten die meisten Kinderkrankheiten überwunden. Aber je länger ich drüber nachdenke, desto mehr Probleme fallen mir auf, die immer noch niemand richtig gelöst hat.
Zum Beispiel: Die Klimaanlage läuft hier seit Wochen auf Hochtouren (30 Grad draußen), aber mein Laptop wird trotzdem heiß wie Hölle bei längeren Video-Calls. Gleichzeitig sitz ich im kalten Luftzug und krieg Nackenschmerzen.
Oder das Thema Urlaubsvertretung - wie macht ihr das, wenn der Kunde eigentlich EUCH persönlich gebucht hat, aber ihr 2 Wochen weg seid? Bei Bürojobs ist das irgendwie klarer geregelt.
Und don't get me started bei der Zeiterfassung für Projekte, wenn man ständig zwischen verschiedenen Clients und Tools wechselt...
Mich würde mal interessieren: Welche konkreten Pain Points habt ihr im Remote Work identifiziert, wo ihr denkt "Das müsste doch jemand mal vernünftig lösen"? Vielleicht ist da ja eine Geschäftsidee drin versteckt.
Bin gespannt auf eure Erfahrungen!
Oh ja, das Klima-Problem kenn ich zu gut! Bei mir kommt noch dazu: Wie erkläre ich Kunden professionell, dass ich mal wieder den Termin verschieben muss, weil der Strom ausgefallen ist? In der bKV-Beratung erwarten die Leute absolute Zuverlässigkeit.
Was mich richtig nervt: Spontane Meetings funktionieren einfach nicht mehr. Früher ist man schnell zum Kollegen rüber, heute dauert es 10 Minuten bis alle im Call sind und das Audio funktioniert. Für manche Entscheidungen ist das echt kontraproduktiv.
Und das Thema Vertrauen bei neuen Mitarbeitern - wie baut man das remote auf? Bei der ersten Anstellung im Homeoffice weiß man nie, ob die Person wirklich arbeitet oder Netflix schaut.