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[Gelöst] Erste Expansion 2026: Eher Schwellenland oder stabiler Nachbarmarkt?

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Stefan_78
Beiträge: 18
Themenstarter
(@stefan_78)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten
[#20]

Moin zusammen,

ich bin gerade 6 Monate mit meinem B2B-Produktunternehmen am Markt und merke, dass Deutschland allein zu klein wird. Jetzt kommt die große Frage: Wohin soll es gehen?

Aus meiner Zeit in der Automobilindustrie kenne ich die großen Player in Europa und auch in Asien. Aber als Solo-Gründer ohne externe Investoren muss ich strategisch vorgehen. Mein Produkt ist spezialisiert, eher nischig – nicht für die Masse.

Ich sehe zwei Wege: Entweder ich gehe in stabilere Märkte wie Schweiz oder Benelux, wo die Geschäftsprozesse ähnlich wie in Deutschland sind. Oder ich probiere es in schneller wachsenden Märkten wie Tschechien oder Polen, wo mehr Dynamik herrscht. Klar, da sind auch mehr Risiken, aber vielleicht auch größere Chancen.

Meine Frage: Welcher Ansatz macht mehr Sinn für ein Team von derzeit 4 Leuten? Soll ich mich auf Stabilität konzentrieren oder das Risiko nehmen? Und ganz praktisch: Wie plant ihr das zeitlich und personell für die ersten 6-12 Monate?

Freue mich auf realistische Einschätzungen!


2 Antworten
Maximilian K.
Beiträge: 6
(@techmax_87)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Interessante Überlegung. Aus meiner SaaS-Perspektive: Wenn dein Produkt nischig ist, spielen Nachbarländer oft einen stabileren Vertriebsprozess. Aber die richtige Frage ist weniger geografisch als eher: Wo kannst du mit minimalem overhead skalierbar Kunden finden? Für B2B würde ich eher auf Länder schauen, wo du remote Sales führen kannst ohne vor Ort präsent zu sein. Das spart dir 12+ Monate Aufbauzeit. Hast du überlegt, erst mit Partner-Strukturen zu testen, statt direkt eine lokale Präsenz aufzubauen?


Antwort
Sabine H.
Beiträge: 5
(@s-hoffmann20)
Active Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Sabine H. hier – ich bin da etwas anders drauf gekommen als früher. Bei meiner Rückkehr ins Unternehmertum habe ich gelernt, dass "stabiler Nachbarmarkt" nicht automatisch leichter ist. Die Schweiz und Benelux wirken ähnlich, aber die Entscheidungsketten sind oft komplizierter, die Kosten höher. Dafür brauchst du kein großes lokales Team am Anfang.

Polens und Tschechien boomen, ja – aber investier mental schon mal in längere Verkaufszyklen ein. Was ich anders sehe als früher: Du brauchst nicht unbedingt vor Ort zu sein, aber jemanden vor Ort. Schon allein für kulturelle Nuancen im Vertrieb. Meine Frage zurück: Hast du bereits Kundenkontakte in einem dieser Länder, oder startest du bei null?


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