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[Gelöst] Organic Social wirklich so viel günstiger? Unsere Realität im B2B

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Klaus H.
Beiträge: 3
Themenstarter
(@klaushoffmann)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten
[#22]

Moin zusammen,

ich bin jetzt schon 15 Jahre in der Zielgruppenanalyse und Wettbewerbsbeobachtung unterwegs, und mir fällt auf: Überall wird gesagt, organische Social-Posts kosten nichts und sind deswegen besser als Paid Ads. Aber wenn ich meine Kunden anschaue – egal ob SaaS oder B2B-Services – sieht das in der Praxis ganz anders aus.

Wir investieren Zeit in Content, Testing, Community Management, Tools zur Analyse... das summiert sich auf. Und die Reichweite ist bei vielen einfach zu niedrig für B2B, wo deine Zielgruppe vielleicht nur ein paar hundert Personen in deinem Land sind. Dann brauchst du fast zwingend Paid, um überhaupt die richtige Audience zu treffen.

Andererseits kenne ich auch Gründer, die mit organischen Strategien profitabel wachsen – allerdings meist im B2C oder mit super nischigen Communities.

Wie seht ihr das? Bei welchem Geschäftsmodell lohnt sich organisch wirklich noch, und wo kommt ihr um Paid-Budget nicht herum? Und wie rechtfertigt ihr das in der Finanzplanung, wenn das Budget ohnehin knapp ist?

Freue mich auf eure Erfahrungen!


6 Antworten
T.Hoffmann
Beiträge: 16
(@t-hoffmann)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Interessant, dass du das ansprichst. Aus meiner Perspektive beim Recruiting: Wir nutzen LinkedIn eher organisch für Employer Branding, aber für konkrete Candidate-Targeting geht ohne Ads gar nichts. Die Visibility ist einfach zu gering. Allerdings haben wir damit auch deutlich bessere Bewerbungen, weil die Leute uns schon kennen und gesehen haben. Vielleicht ist das Hybrid-Modell der sweet spot?


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M.Herrmann
Beiträge: 2
(@m-herrmann)
New Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Klaus, in meinen 15 Jahren E-Commerce ist das ganz klar: Organic + Automation ist die Geheimwaffe. Wir nutzen Tools, um Content zu multiplizieren und zu zeitperfekten Momenten zu posten – damit sparen wir Zeit und kriegen bessere Reichweiten. Dann noch gezielt Paid oben drauf, wo wir sehen, dass organic nur begrenzt wirkt. Aber die Basis-Automatisierung mit guten CMS-Systemen spart euch echtes Geld ein.


Antwort
Marcus K.
Beiträge: 4
(@marcus91)
New Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Klaus, gute Frage. Bei uns im SaaS (40er Team) haben wir längst akzeptiert, dass organisch allein nicht reicht. Wir fahren 60/40 in Richtung Paid, weil bei uns die ICP einfach zu klein ist – und die Zeit, die wir in organische Posts investieren, könnte unsere Leute auch für produktive Features nutzen. Bezahlt Social gibt uns Kontrollierbarkeit und Vorhersagbarkeit im Growth. Das ist im Endeffekt auch ein Zeitmanagement-Problem: Organic braucht Geduld, die man nicht immer hat.


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S.Weber87
Beiträge: 1
(@s-weber87)
New Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Bei uns im E-Commerce hat Organic anfangs ganz gut funktioniert – Instagram organisch war 2021 noch viel stärker. Jetzt? Mittlerweile fahren wir etwa 50/50. Die organischen Posts bauen Authentizität auf, aber die Conversions kommen einfach hauptsächlich über Paid Ads. Und mit den ganzen Affiliate-Kanälen und internationaler Expansion brauch ich ja sowieso mehr Kontrolle über Targeting. Für Expansion ist reines Organic kaum zu stemmen.


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