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Wechselkurs-Absicherung über Termingeschäfte bei Fremdwährungsexporten?

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SEOExpert47
Beiträge: 1
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(@seoexpert47)
New Member
Beigetreten: Vor 4 Stunden
[#67]

Hi zusammen,

als SEO-Agentur arbeiten wir seit einiger Zeit vermehrt mit US-amerikanischen und kanadischen Kunden zusammen. Das läuft super, aber die Währungsschwankungen machen mir langsam Sorgen. Letzte Woche noch 1,09 USD/EUR, heute schon wieder bei 1,06 - das sind bei größeren Projekten schnell mal ein paar Tausend Euro Unterschied.

Mein Steuerberater meinte neulich, dass man über Termingeschäfte oder Forward-Kontrakte die Wechselkurse "einfrieren" kann. Hat jemand von euch damit Erfahrungen? Wie funktioniert das praktisch und welche Banken bieten sowas für kleinere Unternehmen an? Wir reden hier von Aufträgen zwischen 5.000-25.000 USD pro Projekt.

Gerade jetzt im Sommer planen viele unserer Kunden größere Website-Relaunches für den Herbst, da würde eine kalkulierbare Basis echt helfen. Bei der Angebotserstellung ist es immer ein Glücksspiel, welchen Kurs ich zugrunde lege.

Freue mich über eure Insights!


1 Antwort
Andreas-Keller
Beiträge: 11
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(@andreas-keller)
Active Member
Beigetreten: Vor 3 Wochen

Hey,

kann deine Situation gut nachvollziehen - hatte das Problem früher auch mit einem meiner Startups. Termingeschäfte sind definitiv ein probates Mittel, aber bei euren Volumina würde ich erstmal schauen, ob ihr nicht einfacher fahrt.

Commerzbank und Deutsche Bank machen Forward-Kontrakte ab ca. 10.000 EUR, aber die Gebühren fressen oft den Vorteil auf. Bei kleineren Beträgen lohnt sich das meist nicht.

Was bei uns damals gut funktioniert hat: Wir haben angefangen, unsere Preise in EUR zu kalkulieren und den Kunden eine "Währungsklausel" angeboten. Sprich: Preis bleibt in EUR, wird aber zum Tageskurs am Zahlungstag umgerechnet. Die meisten haben das akzeptiert, weil es für beide Seiten transparenter war.

Alternativ könntet ihr auch mit Wise Business (früher Transferwise) arbeiten - die haben eine Art "Forward-Light" Option und deutlich bessere Konditionen als die großen Banken. Ist zwar nicht ganz das gleiche wie ein echter Forward-Kontrakt, aber für eure Größenordnung oft praktikabler.

Falls ihr trotzdem den klassischen Weg gehen wollt: Santander ist bei mittelständischen Unternehmen oft kulanter als die großen Player.


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