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Kontoführungsgebühren steuerlich absetzen - wie dokumentiere ich das richtig?

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FinTechMike33
Beiträge: 1
Themenstarter
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(@fintechmike33)
New Member
Beigetreten: Vor 4 Stunden
[#68]

Hi zusammen,

ich sitze gerade an der Vorbereitung für die nächste Steuererklärung und frage mich, wie ich die Kontoführungsgebühren meines Geschäftskontos korrekt steuerlich absetze. Mein Steuerberater meinte letztens, dass da oft Fehler gemacht werden.

Bei mir laufen aktuell ca. 180€ im Jahr für das Geschäftskonto auf, plus nochmal 60€ für die Kreditkarte. Das ist ja schon ein ordentlicher Betrag. Ich führe ein FinTech-Startup im Bereich Payment-Lösungen und bin noch in der Bootstrapping-Phase, daher zählt jeder Euro.

Was mich konkret beschäftigt: Kann ich die kompletten Gebühren als Betriebsausgaben ansetzen? Oder muss ich anteilig rechnen, falls ich das Konto auch mal privat nutze (was ich eigentlich vermeide)? Und wie dokumentiere ich das am besten?

Mein Steuerberater ist im Sommerurlaub und ich möchte das Thema schon mal vorbereiten. Hat jemand von euch konkrete Tipps, worauf die Finanzämter besonders achten? Welche Belege brauche ich genau?

Danke schon mal für eure Hilfe!


1 Antwort
Sarah K.
Beiträge: 13
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(@bkvpioneer29)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 3 Wochen

Hey!

Also ich bin zwar noch relativ frisch dabei und beschäftige mich hauptsächlich mit bKV-Themen, aber bei den Kontoführungsgebühren kann ich dir aus eigener Erfahrung sagen: Wenn du das Konto wirklich nur geschäftlich nutzt, kannst du die kompletten 240€ als Betriebsausgaben absetzen.

Bei mir war's so - ich hab von Anfang an konsequent getrennt: Geschäftskonto nur für Business, Privatkonto für alles andere. Dann ist die Sache klar. Die Kontoauszüge und Gebührenabrechnungen von der Bank reichen als Belege völlig aus.

Kritisch wird's nur, wenn du das Konto gemischt nutzt. Dann müsstest du tatsächlich anteilig rechnen, aber das ist mega aufwendig und fehleranfällig. Deshalb: strikte Trennung ist gold wert!

Was das Finanzamt anschaut: Die prüfen hauptsächlich, ob die Ausgaben plausibel sind und zum Geschäftszweck passen. Bei Kontoführungsgebühren ist das normalerweise unproblematisch.

Tipp: Leg dir ne einfache Excel-Tabelle an, wo du monatlich die Gebühren einträgst. Dann hast du alles schön dokumentiert für deinen Steuerberater.


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