Hallo zusammen,
ich bin gerade dabei, die Finanzierungsoptionen für unser FinTech-Startup zu durchleuchten und stolpere immer wieder über Convertible Loans als Alternative zu klassischen Equity-Runden. Die Mechanik verstehe ich soweit - Darlehen mit Option zur späteren Umwandlung in Anteile.
Was mich aber umtreibt: Welche rechtlichen Stolpersteine lauern da? Besonders bei der Bewertung zum Wandlungszeitpunkt und den Verwässerungseffekten für bestehende Gesellschafter. Unser Steuerberater meinte nur knapp "kompliziert" und verwies an einen Anwalt.
Konkret: Wie wird die Bewertungsbasis festgelegt? Was passiert, wenn sich das Startup schlechter entwickelt als erwartet? Und welche Nachteile haben Convertibles gegenüber normalen Kapitalerhöhungen, abgesehen von den offensichtlichen Zinsverpflichtungen?
Wir planen eigentlich, nach der Sommerpause richtig loszulegen mit der Investorensuche. Bis dahin will ich alle Optionen durchdacht haben.
Danke für eure Erfahrungen!