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Legal-Budget verschätzt: Wie teuer kann Unwissen im Gesellschaftsrecht werden?

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Gerd_1951
Beiträge: 1
Themenstarter
(@gerd_1951)
New Member
Beigetreten: Vor 3 Tagen
[#79]

Hallo zusammen,

bin mittlerweile 72 und dachte, ich hätte schon alles gesehen. Aber bei meinem Enkel (gemeinsame Gründung eines kleinen Consulting-Business) habe ich mich ordentlich verschätzt.

Wir haben zu Beginn gedacht, ein paar hundert Euro für Rechtsberatung reichen aus. Standard GmbH-Gründung, bisschen Gesellschaftsvertrag - was soll schon groß dabei sein? Jetzt, nach 8 Monaten, haben wir bereits über 4.500€ an Anwaltskosten und sind noch nicht fertig.

Das Problem: Wir hatten anfangs viele Punkte nicht bedacht. Geschäftsführerhaftung, Gesellschafter-Streitigkeiten (zum Glück nur theoretisch), Compliance-Anforderungen, die bei unserer Branche relevant sind. Jede Nachfrage kostet wieder 200-300€.

Der Anwalt meinte letzte Woche, wir bräuchten noch Anpassungen bei den Entnahmeregelungen und eventuell eine Schiedsklausel. Das sind nochmal mindestens 1.500€.

Meine Frage: Wie kalkuliert ihr das Legal-Budget realistisch? Wo hätten wir sparen können, ohne uns rechtlich zu gefährden? Und wie macht ihr das mit dem ganzen Gesellschaftsrecht-Kram, wenn das Budget begrenzt ist?

Danke für eure Erfahrungen!


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