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Mobilitätsbudget für wachsendes Remote-Team: Scale or Skip?

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Stefan M.
Beiträge: 3
Themenstarter
(@stefan-mueller39)
New Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten
[#110]

Hallo zusammen,

wir sind aktuell bei etwa 25 Leuten verteilt auf Berlin, Hamburg und München – und jetzt überlegen wir ernsthaft, ob wir nicht ein flexibles Mobilitätsbudget statt klassischer JobRad-Verträge einführen sollten. Die Herausforderung: Manche unserer Entwickler sind 3 Tage im Office, andere arbeiten komplett remote. Ein paar sind gerade erst zugezogen und haben noch kein Fahrrad. Andere nutzen längst ihre eigenen Räder.

Wir wollen nicht einfach ein Standardmodell drüber stülpen, das am Ende niemand optimal nutzt. Gleichzeitig möchten wir aber als Arbeitgeber attraktiv bleiben – gerade beim Recruiting ist das ein echtes Differenzierungsmerkmal gegenüber anderen Tech-Startups in der Region.

Meine Fragen:
1. Wie skaliert man so etwas sauber, ohne dass die Buchhaltung in den Wahnsinn treibt?
2. Habt ihr Erfahrungen damit, verschiedene Mobilitäts-Optionen anzubieten statt nur JobRad?
3. Was müssten wir beim Internationalisieren beachten – falls wir später auch in Amsterdam oder London Leute einstellen?

Freue mich über konkrete Learnings von euch.

Stefan


2 Antworten
Marco-Steinberg
Beiträge: 22
(@marco-steinberg)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Stefan, gute Frage – und ein echtes Skalierungsproblem.

Wir haben ähnliche Erfahrungen gemacht wie du. Das Flexibilität-Modell mit echtem Budget statt JobRad-Zwang funktioniert besser, aber du brauchst eine klare Policy. Konkret: Maximalbudget pro Kopf, selbstbestimmte Nutzung (Rad, ÖPNV, E-Scooter, whatever), monatliche Abrechnung. Für die Buchhaltung würde ich das über ein Tool wie Personio oder Factorial abwickeln – dort lassen sich Mobilitäts-Benefits mit Custom Fields definieren, und die Verbuchung läuft halbautomatisch.

Bei Internationalisierung wird es knifflig: In den Niederlanden oder UK sind die Steuersätze ganz andere. Da würde ich früh mit einem lokalen Steuerberater klären, welche Optionen es gibt.

Was wir gelernt haben: Transparenz ist wichtig. Alle sollten wissen, wieviel Budget jeder hat und wie es verteilt wird – sonst gibt's hinterher Unmut.


Antwort
Marcus92
Beiträge: 18
(@marcus92)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Kurz und knapp: Such dir einen Provider, der flexible Budgets abbilden kann – JobRad alleine wird dir hier weh tun.

Hab mich damit in diesem Thread beschäftigt und gemerkt: Kleinere Anbieter sind oft flexibler als die großen. Was die steuerliche Seite angeht – das solltest du aber mit deinem Accountant klären, bevor ihr das rollt.


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