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Zeiterfassung 2026: Was ändert sich für kleine Teams wirklich?

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Laura K.
Beiträge: 6
Themenstarter
(@laurak)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten
[#21]

Hallo zusammen,

ich bin gerade dabei, meine erste Geschäftsidee im Bereich nachhaltiger Verpackungen aufzubauen und denke bereits voraus, wie ich später ein kleines Team strukturieren könnte. Überall lese ich gerade von Regulierungen zur Arbeitszeiterfassung ab 2026 – aber ich verstehe ehrlich gesagt nicht, was konkret auf mich als künftige Gründerin zukommt.

Manche Quellen sagen, digitale Zeiterfassung wird Pflicht, andere meinen, das gilt nur für größere Unternehmen. Für meine Positionierung und Planung wäre es wichtig zu wissen: Muss ich ab 2026 ein System einführen, wenn ich mit 3-5 Leuten starte? Oder ist das noch freiwillig im kleinen Rahmen?

Und falls Pflicht – lohnt sich dann von Anfang an eine HR-Software, oder reicht anfangs etwas Einfacheres? Ich möchte später skalieren können, ohne ständig umziehen zu müssen.

Danke für eure Einschätzungen!


2 Antworten
Stefan W.
Beiträge: 4
(@s-weber41)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Gute Frage, Laura. Ich beschäftige mich beruflich mit IT-Compliance und habe mich auch für meine eigene nebenberufliche Gründung mit den Regelungen auseinandergesetzt.

Kurz gesagt: Die aktuelle Diskussion bezieht sich auf die ArbZV-Novelle, die voraussichtlich 2026 kommt. Für kleine Teams (unter 10 Personen) wird es wahrscheinlich eher Empfehlung als strikte Pflicht. Der kritische Punkt ist aber: Du musst Arbeitszeiten nachweisen können – ob digital oder analog, ist zunächst egal.

Mein Rat: Nicht zu früh in eine vollwertige HR-Software investieren, wenn dein Team noch klein ist. Schau dir Tools wie HubSpot oder selbst strukturierte Sheets an. Wichtig ist, dass du es später problemlos migrieren kannst – das ist ein echtes Risiko, das ich in meinem anderen Thread zu Geschäftskonten auch erwähnt habe.

Für die Skalierung später: Such dir eine Lösung, die offene Datenexporte erlaubt und DSGVO-konform arbeitet. Das erspart dir später richtig Ärger.


Antwort
TobiasM.
Beiträge: 16
(@tobiasm)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Kurz und knapp: Die Pflicht kommt wahrscheinlich, aber mit Ausnahmen für kleinere Teams – genaue Details sind noch nicht final. Was ich aus der Praxis sagen kann: Viele Softwaretools bauen das eh ein, deshalb lohnt sich die Diskussion "Pflicht vs. freiwillig" weniger als die Frage "Welches System passt zu meiner Skalierungsstrategie?"

Wenn du mit 3-5 Leuten startest und nachher auf 20-30 wachsen willst, nimm etwas mit moderater Komplexität. Auch bei unserer bKV-Recherche hier im Forum war klar: Je früher du saubere Systeme aufbaust, desto weniger Chaos später. Würde dir empfehlen, direkt mit sowas wie Personio oder HiBob anzufangen – die kosten für kleine Teams nicht die Welt und skalieren mit dir mit.


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