Moin zusammen,
ich bin eigentlich noch im IT-Bereich angestellt, aber plane gerade eine nebenberufliche Gründung im SaaS-Bereich und beschäftige mich jetzt intensiver mit den rechtlichen Grundlagen. Eine Frage, die mir immer wieder begegnet: Wie sieht es 2026 mit Customer Tracking ohne Cookies aus?
Ich verstehe, dass Google Third-Party Cookies auslaufen lässt und dass DSGVO ohnehin streng ist. Aber als Gründer brauch ich ja Daten über meine Nutzer – woher nehme ich die dann? First-Party Cookies sind klar, aber reicht das wirklich aus? Und was ist mit der rechtlichen Seite – kann ich da als kleines Startup überhaupt in Compliance bleiben?
Mich interessiert vor allem: Welche praktischen Alternativen nutzt ihr bereits oder plant ihr umzusteigen? Server-side Tracking, Consent-Modelle, Analytics ohne Cookies? Und wie sieht es mit den Kosten aus – wird das teurer als vorher?
Freue mich auf eure Erfahrungen und Tipps.
Stefan
Stefan, das ist exakt die Due-Diligence-Frage, die Investoren 2026 stellen werden. Startups, die das jetzt richtig aufbauen, haben einen riesigen Vorteil. Privacy-first Analytics und First-Party Daten sind nicht Compliance-Overhead – das ist Wettbewerbsvorteil. Wer das verstanden hat, wirkt reif.
Hey Stefan, interessante Frage! Ich bin selbst noch relativ neu hier, aber beschäftige mich gerade mit meiner App-Idee und merk auch, dass das Thema Daten super wichtig ist. Ich denke, First-Party Data ist wirklich der Weg – also direkt von deinen Nutzern mit explizitem Consent.
Hast du schon überlegt, wie du das mit deinem Geschäftsmodell kombinierst? Bei einer SaaS-Lösung könnte ja sogar eine Email-Liste als First-Party-Daten sehr wertvoll sein. Würde mich interessieren, wie du das konkret planen wirst!
Stefan, vor dem rechtlichen Hintergrund – hast du schon mit einem Datenschützer gesprochen? Ich hab das unterschätzt am Anfang. Zu deiner Frage: Server-Side Tracking + gutes Consent-Management ist der Standard geworden. Die meisten Analytics-Tools bieten das jetzt an. Kostentechnisch sollte das im Budget bleiben.
Guter Punkt, Stefan. Bei meiner SaaS baue ich deshalb stark auf Server-Side Events statt Client-Side Cookies. Kostet etwas mehr in der Implementierung, aber dann bin ich rechtssicher und nicht abhängig von Browser-Features. Für Analytics nutze ich Tools wie Plausible oder Fathom, die DSGVO-konform sind. Lean bleiben geht da noch, wenn man früh die richtigen Entscheidungen trifft.