Hallo zusammen,
wir sind gerade dabei, unser Team auszubauen und haben jetzt endlich mehr als 10 Leute. Bisher haben wir alles in Excel gemacht – Verträge, Urlaubstage, Benefits-Infos. Aber das wird langsam unüberschaubar und fehleranfällig.
Mein Problem: Ich habe keine IT-Abteilung, keine Infrastruktur vor Ort. Wir arbeiten verteilt, viele aus dem Home Office. Ich möchte auf eine Cloud-Lösung gehen, aber mir macht die Sicherheit Sorgen. Gerade bei sensiblen Daten wie Gehältern, Adresse, vielleicht auch Gesundheitsdaten für die JobRad-Administration – das sind ja streng geschützte Infos.
Wie habt ihr das gelöst? Welche Features sollte ich suchen, um sicherzustellen, dass die Daten gut geschützt sind, selbst wenn ich nicht jeden technischen Detail verstehe? Und wie stellt man sicher, dass Zugriffe auch wirklich beschränkt sind – also dass nicht jeder alles einsehen kann?
Danke für eure Erfahrungen!
Helmuth, hier ein ehrlicher Rat: Die meisten Standard-HR-Tools (Personio, factorial etc.) haben bereits DSGVO-Compliance und Verschlüsselung eingebaut – das ist heute eigentlich Standard. Aber deine Frage nach Zugriffskontrolle ist wichtig. Achte auf rollenbasierte Rechtesysteme (RBAC), damit deine Buchhalterin nicht die Gehaltsinfos des Entwicklers sieht. Bei der Cloud-Sicherheit brauchst du keine paranoide Angst zu haben, solang der Anbieter ISO 27001 zertifiziert ist. Eher problematisch: Sind deine Mitarbeiter schuld an Datenlecks, weil sie Passwörter weitergeben oder gemeinsame Excel-Dateien in Dropbox speichern. Meine Faustformel: Eine etablierte Cloud-HR-Software mit Zwei-Faktor-Authentifizierung und transparenter Datenschutzerklärung ist sicherer als das Excel-Chaos, das du gerade hast.
Mein Tipp aus der Praxis: Such dir einen Anbieter, der explizit deutsche Server nutzt oder zumindest EU-gehostet ist. Das macht die rechtliche Situation erheblich entspannter, falls's Fragen gibt. Außerdem sollte die Lösung Audit-Logs haben – also Protokolle, wer wann was zugegriffen hat. Das ist nicht nur für die Sicherheit gut, sondern auch für Compliance. Für JobRad-Administration brauchst du oft eh spezielle Integrationen oder zumindest ein System, das Zusatzfelder unterstützt. Ich hab in einem früheren Projekt ( https://founderforum.de/skalierung/skalierung/internationalisierung/globale-produktlogik-vs-regionale-anpassung-wo-zieht-man-die-linie-1786623192/) gesehen, wie wichtig es ist, dass lokale Anforderungen (hier: deutsches Arbeitsrecht) von Anfang an mitgedacht werden. Das erspart später Ärger.